| SuSE 6.1 | 04.11.1999 |
Anscheinend passiert das bei der Einwahl in T-Online, mir passiert das immer, wenn ich mit T-Online Home-Banking mache. Danach ist regelmaessig die Uhr verstellt.
Wenn man sowieso mit dem Rechner Online geht, warum auch immer, bietet es sich foermlich an, auch die Rechnerzeit zu syncronisieren. Dazu bieten sich mehrere Rechner an, von der Uni Braunschweig angefangen, bis zu Rechnern aus Timbuktu. Man kann natuerlich auch die Vermittlungsstellen der Telekom verwenden, falls man ISDN benutzt.
Gegen die Telekom sprechen Erfahrungen einiger Linux-Nutzer, die sich ueber merkwuerdige Rechnerzeiten gewundert hatten, bis sich herausgestellt hat, dass die Telekom-Vermittlungsstelle nicht ganz richtige Daten geschickt hat. ;-))
Ich setze bei jeder ISDN-Verbindung die Rechnerzeit neu, dazu habe ich in /etc/ppp/ip-up (bzw. /etc/ppp/ip-up.local ab SuSE 6.4) nach dem Setzen der Routen folgenden Befehl eingesetzt:
/usr/sbin/netdate tcp ptbtime1.ptbntps1-0.uni-erlangen.de time.fu-berlin.de ntps1-1.informatik.uni-erlangen.de localhost
/sbin/hwclock --systohc --utc # Gleich die CMOS-Uhr nachstellenDas systohc schreibt die aktuelle System-Zeit in die BIOS-Uhr, das utc benoetigt man, wenn die BIOS-Uhr nicht der lokalen zeit entspricht, sondern auf GMT (Greenwich-Mean-Time) laeuft (so sollte es eigentlich auch sein). Seit dem habe ich damit keine Probleme mehr.
Wenn der PC mit GMT und Zeitzone laeuft, werden in E-Mails auch korrekte Zeiten angezeigt, was das Sortieren einfacher macht, da gute E-Mail-Programme dann nach GMT sortieren koennen. Ausserdem werden die Dateieintraege auf der Platte richtig gemacht. Z. B. ist eine Datei die um 02:30 Uhr nach der Zeitumstellung ende Oktober erstellt wird juenger, als eine, die um 02:55 Uhr vor der Umstellung erstellt wurde.
Als letzten Parameter den eigenen Rechner angeben hilft gegen falsche Werte, falls mal alle Server ausgefallen sein sollten ...
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| alle | 27.04.2000 |
Hier die Variante mit ntpdate als cron-tab-eintrag:
0 * * * * /usr/sbin/ntpdate -s -u -t 5 ntp1.lrz-muenchen.de ntps1-0.uni-erlangen.de ntps1-1.uni-erlangen.de ntps1-2.uni-erlangen.de localhost
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| alle | 20.09.1999 |
df -iAls Ergebnis kommt eine Liste aller Platten mit Statistik und Mount-Point.
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| alle | 23.09.1999 |
dfAls Ergebnis kommt eine Liste aller Platten mit Statistik und Mount-Point.
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| alle | 23.09.1999 |
Im Folgenden einige Befehle zur Verwaltung der Printer-Queue:
| Befehl | Beschreibung |
| lpq | Listet alle Printer-Queues auf und zeigt deren Inhalt |
| lprm | Loescht ALLE Druckauftraege in ALLEN Queues. Ist mit Vorsicht zu geniessen. Dabei wird kein Hinweis an den Drucker gegeben, dass der Auftrag abgebrochen ist, was im Puffer des Druckers ist wird fleissig weitergedruckt. |
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| alle | 29.09.1999 |
Ich habe lange gebraucht, bis ich die Befehle zum entpacken von .tar.gz-Files gefunden habe, hier habe ich sie mal aufgeschrieben, am Beispiel der isdn4k-utilities:
gunzip -d isdn4k-utils.tar.gz tar -xvf isdn4k-utils.tarDer erste Befehl entpackt das ganze Archiv, der zweite schreibt das Archiv wieder in Klartext auf die Platte.
tar xzvf isdn4k-utils.tar.gzDas nicht vorhandene dash '-' bei tar xzvf ist kein Tippfehler, es wird gar nicht mehr gebraucht.
Um Verzeichnisse (z. B. ein mailverzeichnis) zu archivieren und zu packen sollte folgender Befehl genuegen:
tar czf mail-archiv.tar.gz Mailverzeichnis/
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| alle | 01.11.1999 |
Vielfach will man Ausgaben, die ein Programm auf STDOUT und STDERR. STDOUT ist die normale Standard-Ausgabe und STDERR ist das gleich fuer Fehlermeldungen. STDOUT hat den Filehandler &1 und STDERR den &2.
Um nun eine LOG- und eine Fehler-Datei zu schreiben verwendet man (hier am Beispiel fetch zum News abholen und mit besonders vielen Meldungen):
fetch -vvvv >/var/log/fetch.log 2>/var/log/fetch.error
Um beide Ausgabe in die gleiche Datei zu schreiben, muss erst STDOUT definiert werden, danach kann man STDERR umleiten:
fetch -vvvv >/var/log/fetch.log 2>&1
Hierbei wird der Filehandler &2 (STDERR) auf &1 (STDOUT) umgebogen.
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| alle | 17.01.2000 |
Will man Software von CD installieren und bekommt Probleme in der Art: keine Berechtigung kann das durchaus am falschen Mounten des CD-Laufwerkes liegen. Fuer Installationen sollte das CD-Laufwerk "ausfuehrbar" gemountet werden:
mount -o exec /dev/hdc /cdrom
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| SuSE | 17.01.2000 |
Drucker in Yast einrichten. Laut SDB muß man noch Hand an die Datei apsfilter. Anfang
Wie sage ich at, dass er ab sofort eine festgelegte Zeitspanne warten soll, bis er was tut?
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FTP-Logins werden zugelassen, wenn der User eine zugelassene Shell hat, also eine, die in /etc/shells eingetragen ist. Der uebliche Weg ist, /bin/false (das nichts weiter tut als ein "exit 1") als Shell einzusetzen, das sollte bereits in /etc/shells eingetragen sein.
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Dazu verwende ich das Perl-Script mirror, das auch auf den SuSE-Cd's vorhanden ist. Leider funktioniert das Script nicht mit jedem Server, bei Talknet hatte ich damit Probleme. Das Script macht vor jedem Update einen Verzeichnisabgleich und loescht auch nicht benoetigte Dateien im Netz. Der Talknet-Server hat leider den Directory-Befehl nicht unterstuetzt und das Script ist mit einer Fehlermeldung abgebrochen. Findige Benutzer werden dieses Manko aber korrigieren koennen.
Bei mir funktionier es mit folgenden Parametern:
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Ich habe mit eine neue Platte gekauft und moechte einzelne Verzeichnisse, bzw. Partitionen kopieren. Dabei muessen aber alle Rechte, Links, etc. beibehalten werden.
Ich muss die Loesungen bei Gelegenheit nochmal sezieren und zusammenfassen, da ist die ein oder andere redundante Information bei, aber das muss ja kein Fehler sein ;-))
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In der Datei /etc/fstab werden die Mountpoints fuer die verschiedenen Partitionen definiert. Hier ann auch angegeben werden, wie die einzelnen Partitionen gemountet werden sollen, d. h. mit welchen Rechten. Z. B. steht da:
Anfang Anfang
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Indem man in der /etc/inittab in folgender Zeile
Anfang
Wenn dir1 das Verzeichnis mit weniger und dir2 das mit mehr Dateien ist, kannst Du folgendes verwenden: Anfang
Anfang
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if [ "$COLOR" = "mono" ] ; then
GS_FEATURES="-sModel=unspec -sColourMode=mono -sPrintQuality=draft"
PRELOADS=
else
GS_FEATURES="-sModel=unspec -sColourMode=CMYK -sPrintQuality=normal"
PRELOADS=
fi
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in 5 Min. etwas tun ?
alle 20.01.2000
echo
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Wie kann ich einem User den Login per Telnet verbieten?
Seine Shell einfach auf /dev/null zu setzen hat den Nachteil, das kein ftp-Login mehr möglich ist. Also setzt man die Shell auf /bin/false. Nach dem login haut es den User raus, ein ftp ist aber problemlos möglich.alle 11.07.2000
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Wie bekomme ich meine Homepage online?
Ich habe mir eine (hoffentlich) schoene Homepage gebastelt und moechte diese jetzt automatisch per FTP im Netz aktualisieren lassen. alle 11.07.2000
# Rainer´s Mirror Config File
# Date written: 19.01.2000
# @ by Rainer Lischke
package=rlischke
site=ftp.frankfurt.netsurf.de
remote_dir=/
local_dir=netsurf
remote_user=xxxxxxxxx.xxxxxxxxx
remote_password=xxxxxxxx
mail_to=root
get_file=false
update_log=mirror.log
# force=true
Interessant ist die Option get_file, damit sagt man dem mirror ob er die Seite wegschicken soll (false) oder ob er sie holen soll (true=default). Nachdem ich das gefunden hatte, macht er so ziemlich was ich will. Er prueft nur nicht, ob eine Datei neuer ist, als auf dem Server, er uebertraegt einfach alle, das scheint aber an meiner Vorgehensweise zu liegen, weil ich die Daten per ZIP-Datei auf meine Linux-Kiste transportiere. Dabei bekommen sie einen neuen Zeitstempel.
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Wie verschiebe ich eine gesamte Partition?
alle 18.07.2000 Loesung 1:
1) mit fdisk die entsprechenden partitionen erstellen
2) dann passend formatieren
3) die neuen partitionen unterhalb von /mnt mounten
4) daten komplett kopieren
- cp -a
- oder mit MC (midnight-comander)
5) /etc/fstab entsprechend anpassen
6) rettungs-system booten
7) alte daten/partionen loeschen (rm -rf)
8) neu booten
Loesung 2:
1) mit fdisk die entsprechenden partitionen erstellen
2) dann passend formatieren
3) die neuen partitionen unterhalb von /mnt mounten
3a) cd /mnt/var
4) tar -C /var/ -cplf - . | tar -xpf -
5) /etc/fstab entsprechend anpassen
6) rettungs-system booten
7) alte daten/partionen loeschen (rm -rf)
8) neu booten
Loesung 3:
1) Rettungs-System von Diskette/CDROM starten
2) Mountpoints für alte und neue Partition erzeugen:
md /alt
md /neu
3) Partitionen mounten:
mount -t ext2 /dev/
mount -t ext2 /dev/
4) Nach /alt wechseln und tar aufrufen:
tar -C /alt/ -cplf - . | (cd /neu; tar -xpf - )
5) Kaffee/Tee trinken ;-)
6) Die Datei /neu/etc/fstab anpassen.
7) System neu starten und erneut von Diskette/CDROM booten.
Jetzt aber Auswählen: "System von Festplatte starten"
und dabei /dev/
8) Die Datei /etc/lilo.conf anpassen und lilo aufrufen - Fertig!
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Mein /dev/null ist weg, was nun?
Mein device /dev/null ist weg, jedesmal wenn ich da etwas hinschreibe, erstellt er eine Datei. Um das Device wiederherzustellen muss die Datei erst einmal geloescht werden, danach wird das Device wieder angelegt:
alle 22.08.2000
rm /dev/null
mknod /dev/null c 1 3
chmod 0666 /dev/null
Jetzt sollte das System wieder laufen, wie man es gewohnt ist.
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Wie erfahre ich die Belegung von Ioports und Interrupts?
Wie immer gibt es hier mehrere Moeglichkeiten, ich zaehle sie einfach auf, welche man nimmt muss man anhand der Ausgaben selbst entscheiden. Also einfach mal alles ausprobieren.alle 25.10.2000 Loesung 1:
Das /proc - Verzeichnis ist ein virtuelles Dateisystem, das viele Details des Systems und der Hardware wiedergibt. Es liegt nicht auf der Platte, sondern ist nur virtuell im Speicher. Hier kann man jedoch zu vielen Fragen fuendig werden, hier z. B. mit:
i/o: cat /proc/ioports
irq: cat /proc/interrupts
Loesung 2:
Man benutzt einfach den Befehl lsdev.
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Zugriffsrechte in der fstab setzen
Achtung, vor allen Manipulationen in der /etc/fstab sollte die funktionierende Fassung gesichert werden. Durch falsche oder fehlende Eintraege kannes passieren, das das System nicht mehr startet. Dann muss mit einem Rettungssystem die /etc/fstab manuell wiederhergestellt werden.alle 27.10.2000
Wichtig sind die Optionen "user" (so kann auch der normale User die vfat-Partition mounten) und umask=000 (damit erhaelt dort jeder Schreib- und Leserechte). Um dadurch entstehenden Sicherheitsluecken zu vermeiden kann man auch eine Partition mit User-REchten mounten:
/dev/hda1 /mnt/win/c vfat rw,user,umask=000 0 0
Fuer UID und GID muessen natuerlich die korrekten Werte eingetragen werden./dev/hda1 /mnt/win/c vfat rw,user,uid=[Uid],gid=[Gid] 0 0
Danach kann die Partition neu gemountet werden und sollte die entsprechenden Rechte haben.
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mehrere Dateien zugleich unzippen
Auch hier gibt es mehrere Moeglichkeiten, wenn man viele Dateien in einem Rutsch entpacken moechte, ich liste diese hier einfach mal auf:alle 10.11.2000
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Auf einer Console das System-Log permanent ausgeben
Das kann man bequem den syslogd machen lassen, einfach in die /etc/syslog.conf schreiben:alle 11.12.2000
*.* /dev/tty2
Oder fuer einmalige Aktionen genuegt ein tail -f /var/log/messages auf der entsprechenden Console, oder wenn es auf eine andere console gehen soll ein tail -f /var/log/messages > /dev/tty2 & (aber den Ampersand nicht vergessen, sonst ist die Console tot ...).
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Nach logout soll tty1 geloescht werden
Wenn man sich auf der ersten Bash ausloggt, sieht man immer noch den Rest, was man vorher gearbeitet hat. Die Bash's 2-6 dagegen sind nach dem Logout "clean". Wie kann man das für tty1 erreichen?alle 13.12.2000
1:123:respawn:/sbin/mingetty --noclear tty1
das --noclear weglässt.
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Verzeichnisse vergleichen
Ich habe 2 Verzeichnisse mit vielen Dateien. In einem Verzeichnis sind aber mehr Dateien drin als in dem anderen. Mit welchem Befehl kann ich die Verzeichnisse vergleichen, so dass ich sehe, welche Dateien in dem einen fehlen?alle 11.01.2001
for f in dir2/*; do test -e dir1/${f##*/} || echo $f; done
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Logdateien ueberwachen
Siehe auch Tipps und Tricks zu logsurferalle 13.02.2001
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Eintraege in der crontab
So bei Gelegenheit habe ich auch ein paar nuetzliche Eintraege fuer die crontab:alle 29.01.2001
Dazu brauchen wir die Hilfe von date, weil die contab nicht so flexibel ist.
00 23 1-7 * * test "`date +%w`" = "2" && script-um-32:00-erster-dienstag
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Letzte Aktualisierung / Last update: