Fehlermeldungen des T-DSL-Knoten
Im Folgenden liste ich mal alle Fehler- bzw. Antwortmeldungen des T-DSL-Knotens auf, die mir so unterkommen. Wenn ich eine Erklärung dazu habe, werde ich diese natuerlich dazuschreiben. Solltet Ihr diese Liste vervollstaendigen koennen, bitte ich um eine kurze Mail, moeglichst mit Fehlermeldung und Grund.
Einige Erklaerungen habe ich direkt aus ADSL 4 Linux uebernommen.
Oct 30 20:27:28 rainer pppd[5108]: Remote message: 0003 PSFFM002 0010837582 no free ip address
- Dazu faellt mir eigentlich nichts mehr ein ...
Oct 30 20:29:12 rainer pppd[5144]: Remote message: 0018 PSFFM002 0010844134 port limit exceeded
- Im Allgemeinen bedeutet diese Fehlermeldung, das im Moment keine dynamischen IP-Adressen seitens T-Online mehr verfügbar sind und dementsprechend Dir auch keine IP-Adresse zugewiesen werden kann (siehe: ADSL-FAQ Punkt 5). Beim T-DSL-Anschluss existiert noch eine Besonderheit dieser Fehlermeldung: Auch im "Besetztfall" erhält man diese Fehlermelung. Während z.B. ISDN-Kunden bei Mangel an IP-Adressen einfach keinen Einwahlport zugewiesen bekommen und somit ein Besetzt-Zeichen hören, funktioniert das natürlich bei der ADSL-Technik nicht (da die Leitung zur Vermittlungsstelle ja immer besteht.
Oct 30 20:29:35 rainer pppd[5156]: Remote message: 0030 PSFFM002 0010845455 session limit exceeded
- Für diese Fehlermeldung kann es mehrere Ursachen geben: Im Falle einer Flatrate könnte es sein, daß über Deine Kennung bereits eine Verbindung zu T-Online besteht. Da eine Mehrfacheinwahl bei der Flatrate von T-Online nicht gestattet ist, versucht der Radiusserver, die Einwahl zu verhindern (ich habe das Wort "versucht" benutzt, weil es unter Umständen trotzdem geschehen kann, wenn z.B. die erste Einwahl nicht schnell genug erkannt werden kann). Ein weiterer Grund könnte sein, daß die Anzahl der Sitzungen pro ADSL-Anschluss normalerweise auf eine limitiert ist. Vielleicht besteht über Deine ADSL-Leitung eine weitere Verbindung (egal, mit welchen Zugangsdaten!). Die dritte Möglichkeit dieser Fehlermeldung ist, daß noch eine Verbindung zu Deinem Port in der Vermittlungsstelle "hängt", obwohl Du Dich schon längst abgemeldet hast (und
daher natürlich auch nichts berechnet wird). Dieser Fehler kann nur vor Ort behoben werden, da der Port resettet werden muß. Es wird ein Anruf bei der Störungsstelle der Telekom fällig. Nach Berichten in den Newsgroups ist es jedoch möglich, daß nach einiger Zeit der Port automatisch resettet wird.
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Meldungen aus dem Logfile verbannen
Anscheinend werden standardmaessig viele LCP-echo-requests und -replys nach /var/log/messages geschrieben. Dies sind nur Informationen und keine Fehler, man kann das unterdruecken, indem man in der /etc/ppp/peers/pppoe* die Eintraege "debug", "kdebug" und "lcp-echo-*" mit einem # auskommentiert.
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